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30. Mai 05
Internet jetzt realer als Realität
Zunächst fiel mir auf, dass japanische Wissenschaftler emsig an einem Supercomputer arbeiten, der bisherige Elektronen-Leviathane wie BlueGene/L oder Earth Simulator wie Kindergeburtstagsmitbringsel aussehen lassen. Bewegen sich letztere in Grössenordnungen von 36 (Earth Sim) bis 70,7 Teraflops (BlueGene), so soll sich der kommende Urenkel Colossus' bis an die Ein-PetaFlops-Grenze rantasten. Der PC, auf dem ich das schreibe, krabbelt mit amöbenhaften ein bis zwei Gigaflops am Internet entlang. Aber das ist erst der Anfang...
Was passiert also, wenn eine Million Büro-PCs in einem Peta-Rechner konzentriert werden, worauf in der unmittelbaren Nähe ein Vulkan ausbricht, der das lokale Atomkraftwerk zum Einstürzen bringt und die entfesselten Peta-Energien in schuppenbewehrte Vorzeit-Alien-Monster verwandelt? Richtig, Eichinger kauft die Filmrechte und dreht einen Monumentalschinken ab, mit Jude Law als persönlichkeitsarmem Hacker-Held, Cosma Shiva Hagen als perspektivenloser Studienabbrecherin in der Hartz-4-Falle und Osama bin Laden als bärtigem Bösewicht.
Technik wird in "Die Rückkehr des PetaFlop-Monsters" (oder so) eine gewichtige Rolle spielen: so dürfte sich das neue Casio Outdoor-Mobiltelefon mit integriertem GPS und Digital-Kompass bestens für das Auffinden der Tropfsteinhöhle des Bösen eignen, wo der finale Showdown zwischen bin Laden mit seinen dreizehn Copyright-Piraten-Zombies und dem Protagonistenpärchen stattfindet. Falls sich nicht das U.S. Justice Department, das Department of Homeland Security und das Federal Bureau of Investigation auf breiter Front durchsetzen, die jetzt schon das technisch durchführbare Mobiltelefonieren an Bord von Flugzeugen verbieten wollen. Grund: Terroristen könnten die Telefone benutzen, um so noch effizienter ihr Handwerk ausüben zu können.
Für das erste Zusammentreffen der Hauptdarsteller bei Ansteigen der Spannung und einsetzendem Realitätsverlust ist die geeignete Location schon gefunden: Nolan Bushnell, zu sehen in einer Nebenrolle als siegelringbestückter Pate des Computerspiels, eröffnet im Herbst in Los Angeles sein erstes Media Bistro, ein Restaurant, das mit dem lästigen Gesprächen während des Essens Schluss macht: in die Tische sind Monitore eingelassen, um damit gegeneinander Retrogames zocken zu können. The only winning move is not to play, oder? Wobei gerade letzteres Zitat im Zeitalter wiederaufflammender Star-Wars-Aktivitäten der George-W-Regentschaft aus dem Drehbuch gestrichen werden dürfte.
Was dagegen alles im "echten" Star-Wars-Drehbuch drinbleiben durfte, erfährt der atemlose Surfer auf der amtlichen Easter-Egg-Website. Unglaublich, wie heutzutage der Wähler... äh... Kinobesucher veräppelt wird! Wir fordern sofortige Neuwahlen! Dieser Palpatine darf nicht länger Bundeskanzler bleiben! Unglaublich ebenso, wie die Nicht-Realität, oder besser das Halb-Leben von Half-Life 2 greifbare Formen annimmt und in den Vorgärten glücklicher US-amerikanischer Vorstadtfamilien herumspaziert. Damit die Bevölkerung weiter glaubt, es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, wird die Alien-Invasion als Photoshop-Orgie hingestellt. Typische Desinformationsstrategie der Geheimdienste. Die Regierung verschweigt uns etwas. Die Wahrheit ist irgendwo da draussen... [fe]
Mai 30, 2005 in WeltWeitesWirrWarr | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
27. Mai 05
Krieg im Internet flammt wieder auf
Die schmierigen Spyware-Spekulanten haben es vorgemacht: im Dschungel-Kampf um die besten Werbeplätze auf den Windows-PCs dieses Planeten wurde schonmal die vorgefundene Installation eines Konkurrenzprogramms entfernt. Alles ungefragt, versteht sich. Jetzt, da Spyware zumindest in den USA als strafwürdiges Verbrechen gilt (so ähnlich wie der Besitz von Digitalkameras in Tateinheit mit Kinobesuchen), werden bewährte Software-Guerilla-Taktiken von der Top-Liga übernommen: der Browser-War flammt wieder auf, die CIA simuliert den Krieg der Welten, Terroristen könnten vielleicht eventuell möglicherweise auch Raubkopierer sein und das Department of Homeland Security, George Bushs zweitliebster Money-Sink, hat nachweislich keine Ahnung, was im Internet so abgeht. Wozu auch, man kann ja schliesslich schärfere Gesetze beschliessen...
Danke zunächst mal an den schweizer Kollegen BloggingTom, der parallel zum Bootsektor die BSA-Propaganda durchleuchtet hat. Die Neugier trieb ihn so weit, dass er auch das Versprechen nachprüfen wollte, weniger Piraterie (was auch immer das sein soll) bedeute mehr Arbeitsplätze. Die fadenscheinigen Ausreden der BSA hat er hier wiedergegeben. Sehr unterhaltsam.
Tolle Aktion, und dafür ebenfalls danke an die Kollegen von der Central Intelligence Agency, die zwar nicht bloggen, dafür aber korrekt investigativ drauf sind: diese nämlich haben einen eigenen Krieg im Internet angezettelt. Falls nämlich die Al Qaeda jemals bärtige, kalaschnikov-schwingende Hacker beschäftigen sollte, müsse man gerüstet sein. Zu diesem Zweck prüfte die CIA das Bollwerk der freien Welt, bekannt auch unter "Department of Homeland Security". Wie schon im letzten Jahr ergab die Nachprüfung, dass die steuergelderverschlingende Superbehörde mit Gestapo-Freibriefen nicht den Schatten eines Plans hat, was denn im Ernstfall zu tun wäre, und wie man sich im (unwahrscheinlichen) Fall eines Angriffs auf das amerikanische Internet verhalten solle. Na, wenigstens wurden die Zig-Milliarden nicht für Panzer und Düsenbomber ausgegeben, oder?
Ebenfalls zu kriegsähnlichen Zuständen führte ein "minor issue" (wie es in der Fachsprache heisst) des neuen Netscape 8. Es gab ja mal eine Zeit, in der das Internet fast auschliesslich mit dem Volksbrowser besurft wurde, damals noch in Versionsnummer 4. Solange jedenfalls, bis Microsoft es irgendwie schaffte, statt dessen den Internet Explorer zu platzieren, dafür auch prompt vor Gericht landete, aber letztlich mit ein paar ernsten Ermahnungen durchkam. Jetzt ist es wieder soweit: IE-Entwickler rufen öffentlich zur De-Installation des Netscape mit nachfolgender Reinigung der Registry auf. Der böse Browser mit dem grossen N blockiert nämlich einige XML-Funktionen seines Microsoft-Pendants. Und niemand weiss, ob's am vorsätzlich verschraubten Monopolisten-XML-Code aus Redmond liegt oder an den Netscape-Developern, die ja wohl gar nix draufhaben. Letztere Position würden sicherlich die kürzlich im öffentlichen Bootsektor-Kommentarbereich gesichteten Microsoft-Fanboys vertreten. Ein herzliches Willkommen in die Richtung der Windows-Wahabiten und sonstiger Angehöriger fundamentalistischer digitaler Glaubensrichtungen!
Raubkopierende Terroristen oder terrorverdächtige Raubkopierer könnten vielleicht nicht auszuschliessen sein - glaubt man jedenfalls den nach eigenen Angaben nicht mit Beweisen versehenen Mutmassungen des Intellectual-Property-Sheriffs John Stedman aus Los Angeles. Weil nämlich auch Raubkopierverdächtige ermittelt wurden, die irgendwie Sympathien für die Hisbollah durchscheinen liessen. Das erzählte Sheriff John kürzlich dem Department of Homeland Security. Ja, genau *dem* Department. Da will ich doch mit meinen eigenen Sympathiebekundungen nicht länger hinterm Berg halten. Soll'n se doch raubkopieren, daheim in Palästina! Jawoll! Solange dabei niemand verletzt wird, oder im grössten Stil Steuergelder verdampft, oder die Öffentlichkeit belogen, dass die Schwarte kracht! Echt, oder? [fe]
Mai 27, 2005 in PC vs. Copyright | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack
24. Mai 05
Musikdownload: 2000 Songs für 1 Cent
Richtig gelesen, so lautet das Angebot von Yahoo! Music Unlimited. Eine Million Songs für nen Fünfer. Winziges Problem: die Songs sind nur gemietet, Brennen kostet extra. Man kann die Musik auf seinem Rechner speichern oder auf nem Mediaplayer rumtragen. Das wars. Da verdient die Musikbranche aber nicht viel dran, die Künstler schon gar nicht. Eigentlich könnte man ja auch gleich alle Songs, die es auf Platte gibt, für nen Hunderter anbieten. Nur als Beispiel. Wieder das winzige Problem: die wären dann aber nur zugänglich, solange die monatliche Abo-Gebühr weiter bezahlt wird. Aber halt: das Problem lässt sich lösen.
Erstens: Was machen denn eigentlich die vielen Computer, die bei den Leuten zuhause rumstehen? Sicher keine Textverarbeitung, schon gar keine Tabellen. Manche der PCs sind zum Spielen da, eigentlich sogar richtig viele, sonst würde die Spieleindustrie nicht genau so viel Geld verdienen wie die Filmindustrie (und weit mehr als die Musikindustrie). Und sonst? Ah, ja: Internet. Präziser gesagt: Musik und Videos runterladen. Da gibts verschiedene Geschäftsmodelle: am beliebtesten ist "einfach downloaden" bei Kazaa, Emule und den anderen Tauschbörsen. Das Beste an den P2P-Plattformen: man lädt einfach runter. Nichts muss beachtet werden. Dafür würden viele auch Geld bezahlen. An wen?
Zweitens: Die EMI, eine der letzten vier grossen Musikdinosaurier, bleibt unter den Erwartungen der Branche. Schuld, so die EMI-Manager, sind die beiden Topbands, die zu lange gebraucht haben mit dem Recorden ihrer neuen Platten. Warum macht dann die Konkurrenzfirma Vivendi Universal Gewinn? Haben deren beiden Topbands ihre Aufnahmen rechtzeitig fertiggekriegt? Wie war das... 50cent ist bei Universal, der gesagt hat, ihm ist es egal, wenn seine Songs in den Tauschbörsen sind, weil seine Fans die Platten ja sowieso kaufen. Der Erfolg gibt ihm recht. Keinen Erfolg hat dagegen die Behauptung der EMI-Manager, durch die zurückgehende "Online-Piraterie" würden die Umsätze bald wieder steigen. Erstens ist der Begriff "Online-Piraterie" nur eine gewagte Konstruktion, und zweitens nimmt das alles immer weiter zu, statt zurückzugehen.
Drittens: Zählen wir Eins und Zwei zusammen, auch ohne Spreadsheets und Balkendiagramme: Wir alle wollen direkten Zugang zu frischer Musik. Unkompliziert. Nicht teuer. Fast alle von uns wollen, dass die Künstler Geld verdienen. Als ich letztesmal bei Kazaa reingeschaut hab, wurden immer noch mehrere Hundert TeraByte an Files angeboten, von mehreren Millionen Usern. BigChampagne in Los Angeles ist eine Agentur, die den ganzen P2P-Traffic mitschreibt, und daraus Charts erstellt: Welcher Song wurde wie oft runtergeladen? Auf jedem PC, jedem Brenner, jedem Rohling ist, zumindest in Europa, ne Kopierabgabe. Mit Listen wie von BigChampagne und Organisationen wie der Gema lässt sich das Geld relativ präzise verteilen. Eigentlich ist das hier das ursprüngliche Napster-Prinzip (Napster wollte eigentlich Geld an die Künstler bezahlen), das aber nie verwirklicht wurde.
Warum? Es gibt ein Problem, aber diesmal ein grosses: 80% des Musikmarktes werden in der westlichen Hemisphäre von genau 4 Firmen kontrolliert. Bei einer dezentralen Vergütung über das Internet (plus dem Erlös aus tatsächlich verkauften Alben) wäre die Kontrolle durch eben diese 4 Firmen praktisch wirkungslos. Es geht nicht um Piraterie (die es nicht wirklich gibt). Es geht um Marktmonopole (die erwähnten Firmen sind mehrfach wegen Kartellbildung verurteilt worden). Ich habe das schon früher gesagt, aber Angebote wie das von Yahoo zeigen noch mal drauf: 4 Firmen zwischen den Musikern und ihren Hörern. Mehr muss nicht beseitigt werden, um das Problem zu lösen. [fe]
Mai 24, 2005 in PC vs. Copyright | Permalink | Kommentare (8) | TrackBack
23. Mai 05
Gesetz gegen Wirtschaftswachstum
Ein aktuelles Beispiel ist das leidige Dosenspeckthema: Der US-amerikanische Dosenfleischhersteller Hormel hat 1937 das Wort "Spam" erfunden, zusammengezogen aus "Spiced Ham" (gewürzter Schinken), und verwendet ihn seither exklusiv für seine Dauernahrungsprodukte. Das war also vor 68 Jahren. Mittlerweile hat sich der Begriff Spam aber für etwas anderes etabliert: unverlangte Werbe-Emails. Diese Verwendung für "mit Müll überschwemmt werden" stammt aus einem Monty-Python-Sketch, in dem eine Horde wilder Wikinger im Chor "Spam, Spam, Spam.." singt, bis jede zivilisierte Konversation um sie herum erstickt ist...
Ein Schicksal, das der Emailverkehr auch demnächst erleiden könnte. Oder der Fortschritt und das wirtschaftliche Wachstum der IT-Branche angesichts einer Horde von bärtigen Markenrechts-Wikingern, die in betont barbarischer Weise und mit Unterstützung von Anwälten Markennamen in die Welt brüllen. Oder Farben, wie Orange oder Magenta. Oder Buchstaben. Wie im finstersten Mittelalter. Hoffentlich beginnt bald das Zeitalter der Aufklärung. (Nobody expects the spanish inquisition!)
Nicht nur Dosenfutter macht es sich mittlerweile als Bremsklotz für technische Weiterentwicklung und wirtschaftliches Wachstum bequem, auch ehemals staatskapitalistische Telefongesellschaften, die ganze Farben für sich vereinnahmen, auch wenn diese bis dahin eher mit gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften in Verbindung zu bringen waren. In den USA, gerne in Vorreiterposition, wenn es um politische Entscheidungen mit langfristig negativen Auswirkungen auf die ökonomische Entwicklung geht, werden die Zeitspannen für Markenrechtseinträge auf Antrag der betreffenden Besitzerkonzerne verdoppelt - nicht auszudenken, wenn jeder mexikanische Plastikpanscher auf eigene Rechnung Mäuse mit schwarzen Ohren und vierfingrigen weissen Händen verkaufen dürfte.
In der hiesigen, ja eigentlich der kontinentaleuropäischen Rechtsgeschichte gibt es den Begriff "geistiges Eigentum" (intellectual property) nicht, der sich gerade zur Geissel des 21sten Jahrhunderts entwickelt. Auf dem "alten Kontinent" (Danke nochmal an Herrn Rumsfeld) gibt es Eigentum an Sachen bis hin zu genau abgemessenen Stücken vom Erdboden. Aber Gedanken sind frei, und wer einen besonders tollen Gedanken hat, z.B. in Form einer Sinfonie oder einer einfarbigen Werbekampagne, hat zwar kein Eigentum (welches ja ewig und vererbbar ist) daran, aber die Garantie des Staates, dass er allein diesen Gedanken für eine gewisse Zeit wirtschaftlich Nutzen darf.
Um so spannender, dass in der aktuellen niederrheinischen Wendewahl die Reformpartei abgewählt und - mit bundespolitischen Konsequenzen - die Besitzstandswahrerpartei an die Regierung gebracht wurde. Jetzt können wir aus sicherer Internetnutzerposition betrachten, wie sich die lokalen Verhältnisse verändern und ob daraus etwa ein irreparabler Schaden für Nullen, Einsen und verwandte Themen entsteht, oder ob die Verfechter von Vernunft und Humanismus sich gegen den zunehmenden Informationsfeudalismus durchsetzen können. [fe]
Mai 23, 2005 in PC vs. Copyright | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack
18. Mai 05
Die grosse Copyright-Lüge
Aus aktuellem Anlass: Die Business Software Alliance (BSA) veröffentlichte am heutigen Mittwoch, den 18.5.05 die weltweite Softwarepirateriestatistik 2004/2005. Die Statistik wurde von IDC erstellt und weist astronomische Zahlen aus. Die BSA sagt: weltweit entsteht jährlich durch Softwarepiraterie ein Schaden von 33 Miliarden US-Dollar. Jetzt müssen schärfere Gesetze her, Copyrightverletzungen müssen wie Kapitaldelikte geahndet werden. Allein in Deutschland sind es 1,84 Milliarden Euro durch Softwarepiraten, mehr als je zuvor. Der Bootsektor sagt: jetzt mal langsam, das sehen wir uns genauer an...
Die IDC ist ja nicht wirklich ein unseriöser Laden, der sich für eine Handvoll Dollar mehr als servile Statistik-Klitsche andienert. Da gibts ganz andere Namen in der Branche, aber die gehören jetzt nicht hierher. Da man die tatsächliche Menge der unlizensiert kopierten Software ja schlecht messen kann, liess sich die IDC ein Verfahren einfallen, um wenigstens irgendwelche Zahlen in die Hand zu bekommen, die wenigstens irgendeine Grundlage haben. Also: man zählt in 15 Ländern zusammen, wieviele PCs verkauft wurden, mit wieviel Software an Bord, dazu die ganze nebenher verkaufte Software. Das ergibt den Wert der legal vertriebenen Software.
Dann untersucht man - und hier wirds bereits etwas fischig - die reale Softwarebestückung eines durchschnittlichen Business- oder Consumer-PCs. Die Differenz, also Software, die verwendet wird, obwohl sie nicht bezahlt wurde, muss dann wohl raubkopiert sein. Eine kühne Schlussfolgerung, die dazu noch auf 65 Länder hochgerechnet wird. So erhält man den Betrag von 33 Milliarden Dollar.
Das, sagen die Statistiker von der IDC, ist ein errechneter Fehlbetrag und damit eine hypothetische Zahl.
Das, sagen die Lobbyisten von der BSA, ist der Wert nicht verkaufter Softwareprodukte und damit realer wirtschaftlicher Schaden.
Das, sagt der Chef der Forschungsabteilung bei IDC, John Gantz, kann man nicht so heiss essen, wie es gekocht wird: arme Leute und arme Länder können sich nun mal keine (gekaufte) Software leisten, vielleicht eines von zehn kopierten Programmen lässt sich als Umsatzverlust an die Tafel schreiben.
Das, sagt der Bootsektor, ist im einen Fall eine verdammt riskante Hochrechnung, die vieles ausser acht lässt, im andern Fall eine glatte Lüge. Auf der Basis dieser Lüge wird derzeit Politik gemacht. So wie aktuell in Brüssel, wo um Softwarepatente und Wettbewerbsförderung gestritten wird. Solange die Marktführer in der IT-Branche ungehindert Inkompatibilitäten zu den Produkten kleinerer Mitbewerber herstellen können, wird die Diskussion um angebliche wirtschaftliche Schäden durch Raubkopien weit an der Realität vorbei geführt. [fe]
Mai 18, 2005 in PC vs. Copyright | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack
17. Mai 05
Heilige Videospiele und Intel-Möbel
Hosianna, ein Trend ist uns geboren! Findet zumindest Reuters-Reporter Reed Stevenson in Los Angeles, der in seinem aktuellen Bericht aus "gods own country" (sic!) die frohe Botschaft verkündet, dass christliche Videospiele das nächste grosse Ding werden. Wieso denn nicht, christlicher Metal gehört ja auch zum Geschmacklosesten, das die abendländische Kultur je hervorgebracht hat und macht trotzdem Millionenumsätze. Dazu gratis: Intel steigt ins Möbelgeschäft ein, Blogosphäre gewinnt an Durchmesser und Bedeutung, ohne aber andere Medien zu verdrängen...
Grade im Glorienschein der Next-Generation-Videokonsolen von Microsoft, Sony und Nintendo könnte die Kombination von Glaube und Technik zu sinnvolleren Freizeitbeschäftigungen führen als dem Foltern und Verbrennen gutaussehender junger Frauen, dem kommentarlosen Abschlachten islamischer Mitbürger oder der Segnung von Massenvernichtungswaffen in Tateinheit mit Ausrottung von Ureinwohnern verschiedener kleinerer Kontinente.
Deshalb ist es nur zu begrüssen, wenn Start-Ups wie Digital Praise, Micro Forte oder N'Lightning Software Next-Generation-Spiele wie "Spiritual Warfare" oder "Exodus: Journey to the Promised Land" entwickeln, in welchen christliche Werte und deren Ausübung zum Ziel führen und nicht etwa sinnlose Gewalt. Vielleicht lernen die Kindlein dadurch, auch mal die andere Wange hinzuhalten, zu teilen und andere weder zu übervorteilen noch deren Hab und Gut oder so zu begehren. Klingt irgendwie verdächtig nach "Zusammenbruch des kapitalistischen Systems", aber soweit wirds schon nicht kommen.
Dafür sorgen schon die Devotionalienschmiede der digitalen Ära, wie die Prozessorprinzen von Intel, die sich aus lauter marktführerschaftlicher Langeweile aufs Möbeldesign verlegt haben. Der Intel-E-Shell, deutlich erkennbar für eine bis höchstens zwei Personen, enthält im Internet kursierender Listen zufolge eine Riesenmenge Elektronik und erinnert in der Formgebung an andere hoch-aktuelle Home-Entertainment-Produkte. Wie man aus Seattle erfahren konnte, waren die Designer der neuen Microsoft Xbox 360 erst dann mit ihrem küchengerätekompatiblen Videospielgerät zufrieden, als Testnutzer nach dem wahrscheinlichen Hersteller befragt, spontan "Sony" und "Apple" ausriefen.
"Hilfe" und "Achtung" rufen dagegen die Produzenten konventioneller Old-School-Medien angesichts der schnell wachsenden Blogosphäre aus. Eine neue Studie tröstet die Verzagten: obwohl nachgewiesenermassen 8 von 10 Journalisten Blogs lesen, finden 20 Prozent der Amerikaner, dass die Regierung ein Recht auf Zensur haben sollte und 43 Prozent, dass die Presse zuviel Freiheit hätte. Amen.
Bleibt noch hinzuzufügen, dass sich Nintendo gegen den Trend stemmt und demnächst eine Spielkonsole auf den Markt bringt, die aussieht wie ein ausgebautes CD-Laufwerk und folgerichtig "Revolution" heisst. Und dass die Blogosphäre an einer Stelle besonders bunt schillert, die hier zu finden ist. Und dass unser lieber Leser Diethelm Paratsch den Bootsektor-Beitrag "Für Linux, Porno. Gegen Krebs, Virenscanner" als Einziger von rund 50.000 Lesern (monatlich) komplett missverstanden hat: es geht hier in Wirklichkeit um IT-Nachrichten. Und danke noch an Susi ("Es wurde leider kein passender Eintrag zu Ihrem gesuchten Begriff gefunden") für das Übersetzen von "ubiquitär". Danke, auch an alle anderen Leser: Ohne eure rege Anteilnahme und euer Interesse wäre der Bootsektor bei weitem nicht das, was er ist. Danke. [fe]
Mai 17, 2005 in WeltWeitesWirrWarr | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
13. Mai 05
Microsoft warnt vor Windows
Jaja. Das hättet ihr wohl gerne. Oder, Bill Gates: "Es war alles ein einziger grosser Fehler!". Wie wär's mit: Steve Ballmer: "Ohne Bill würde ich jetzt für ne Autoversicherung arbeiten!". Oder: "Neues Windows XP läuft nicht auf Pentium 4 Prozessoren!". Wenn nicht gleich mit: "Microsoft verlangt jetzt Geld für das Stopfen seiner Sicherheitslücken". Und: "Bill Gates sagt Ende des iPod voraus, iPod explodiert," oder: "Microsoft wendet sich von Intel Prozessoren ab, bevorzugt IBM". So, und jetzt ratet mal, was davon wirklich ne Ente ist, und was die bittere Wahrheit.
Nachrichten über Microsoft stellen das Rückgrat der IT-Berichterstattung. Wie auch, der Redmonder Konzern hält nicht nur eins, sondern gleich eine ganze Reihe von Monopolen in der Informationsindustrie, die inzwischen allgegenwärtiger, ubiquitärer Teil unseres Alltags geworden ist. Manche dieser Monopole sind vor Gericht verhandelt worden, allesamt ohne Folgen. Schon jetzt ist es so, dass der "weltgrösste Fensterhersteller" Kryptografie verwendet, um Inkompatibilitäten zu Konkurrenzprodukten zu erzeugen.
Es gibt Bereiche der IT, in denen kein Beinahe-Monopol von Microsoft existiert: Betriebssysteme in der dritten Welt. Dort wird vor allem kopierte Software verwendet, so dass manche Länder OpenSource vorschreiben, andere die Billig-Angebote von Microsoft nutzen. Pech nur, dass das "Windows für Arme" nur auf veralteten Maschinen läuft. Durons, Celerons, C3s.
Anti-Viren, und überhaupt Security-Software: Das wurde von Microsoft lange vernachlässigt, weil das grosse Geld eher mit Office-Produkten zu holen war. Nur: wenn in diesem Bereich kein Wachstum mehr drin ist, werden eben andere dazu erobert. Den Einstieg in Online-Musikshops und Mediaplayer haben Gates und Ballmer verschlafen, setzen jetzt auf Multimedia-Mobiltelefone. Das wird aber nur funktionieren, wenn die bestehenden Monopole in der Business-Welt genutzt werden können, um Konkurrenten zu behindern. Tatsächlich hatte der Apple-iTunes-Musikshop eben deswegen so grossen Erfolg, weil der Kunde als König behandelt wurde, der Wünsche äussern darf und Freiheiten geniesst. Das kann Microsoft nicht leisten, es geht um Marktbeherrschung um jeden Preis.
Die Stärke von Microsoft ist gleichzeitig Schwäche: der Glaube von Gates, Ballmer und ihren Gefolgsleuten an ihre eigene Sache. Der Glaube an die eigene Marktmacht und der unbedingte Wille zum Sieg. Eigene Produkte werden nicht in Frage gestellt. Wenn es ganz offen darum geht, mit dem Ziel der Profitmaximierung Monopole aufzubauen und zu verteidigen, wird nicht auf Kundenwünsche eingegangen. Da es aber, in einer relativ erwachsenen Konsumgüterbranche wie dem IT-Sektor genug kritische Nutzer gibt, wird es immer reelle Marktchancen für ein besseres Produkt geben. Eine hypothetische Kontrolle über die gesamte IT, einschliesslich Computerspielen, Multimedia, Enterprise und Office durch Microsoft ist unwahrscheinlich, da der Konzern sich selbst im Weg steht.
Die Kollateralschäden allerdings sind beträchtlich, durch überhöhte Preise für monopolisierte Produkte, Dumpingpreise und damit Konkurrenzvernichtung in umkämpften Produktkategorien, Beschädigung unseres Rechtssystems durch Anpassung von Urheber- und Patentrecht an Lobby-Interessen. Das alles ist keine Erfindung von Bill Gates sondern systembedingte Nebenwirkung unseres Wirtschaft. Wie? Wird Münte jetzt doch Kanzler? [fe]
Mai 13, 2005 in Betriebssystem-Wahnsinn | Permalink | Kommentare (9) | TrackBack
11. Mai 05
Für Linux, Porno. Gegen Krebs, Virenscanner.
Aktuelle Entwicklungen richtig zu interpretieren und in Zusammenhang zu bringen, gehört zu den vornehmsten Aufgaben des Journalismus. Ähm, und bei Weblogs isses so ähnlich. Intel jedenfalls, grösster Halbleiterproduzent auf dem schönen blauen Planeten, hat eine eigene Abteilung gegründet: Das Open Source Program Office soll dafür sorgen, dass auf Intel-bestückten Rechnern Linux genauso gut läuft wie Windows. Ähm, wir hoffen doch, dass es etwas besser läuft. Eine Untersuchung der Internet Watch Foundation zeigt: Dreiviertel aller Manager feuern keinen Mitarbeiter wegen ein bischen Schmutz auf der Office-Festplatte. Ja, und Exstacy hilft gegen Krebs, ist nachgewiesen. Ebenso wie der neue SMS-Weltrekord. Und die Gefährlichkeit von Virenscannern.
Virenscanner, so lernen wir aus der Fachpresse, können mehr Schaden als Nutzen anrichten. Für den Mac, egal mit welchem Raubtierfell, gibt's ja praktisch keine Schädlinge. Entweder, weil alle Virenbastler den Steve Jobs so nett finden, oder weil das System einfach was taugt. Wer weiss. Manche kapieren's nicht und kaufen trotzdem einen Virenscanner für OS X. Der prompt den Rechner abschiesst. Tja. Ich hab auch keinen Virenscanner. Wahrscheinlich wäre das Geld besser in Drogen angelegt. Die Wissenschaft hat nämlich festgestellt... dass Exstasy, genau wie verwandte Amphetamine, gegen Krebs hilft. Da haben wir's: Hauptsache fettkrass gut drauf sein.
Das wissen auch Manager in 200 von der britischen Internet Watch Foundation befragten Unternehmen: 74 Prozent der Entscheidungsträger würden keinen Mitarbeiter bei den Cops verpetzen, 40 Prozent nicht mal Disziplinarmassnahmen einleiten, wenn diese Pornoschweinkram auf ihrem Arbeitsplatzrechner haben. Selbst, und da wirds eklig, wenn die Pics minderjährige Personen zeigen. So sind die Verhältnisse. Weitere Entfaltungsmöglichkeiten durch moderne Telekommunikationsmittel? Deepak Sharma aus dem indischen Ludhiana verschickte im letzten Monat 182.689 SMS-Nachrichten. Im Mai will er die 300.000er-Marke schaffen und damit ins Guiness Book of Weltrekorde kommen. Das wären dann 10.000 SMSe pro Tag.
Zusammenfassung: Obwohl Mächte der Ordnung, vertreten durch eine fundamentalistische US-Regierung, grade die Einführung von maschinenlesbaren, datenbankgestützten ID-Karten beschlossen haben, finden kreative Techniknutzer immer neue Möglichkeiten, eine unglaubliche Menge unterhaltsamen Mist zu produzieren. Synonym für "unterhaltsamer Mist": Fortschritt. Die Entropie setzt sich durch. [fe]
Mai 11, 2005 in WeltWeitesWirrWarr | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack
09. Mai 05
Wichtigste Erfindung der letzten 200 Jahre
Nein, wirklich! Wenn wir die BBC nicht hätten! Und dort vor allem den Channel 4, dem Bildungskanal Ihrer Majestät, der so grenzwissenschaftliche Dokumentationen wie die legendäre Roswell Alien Obduktion auszustrahlen pflegt. Diesmal danken wir der Broadcasting Company aller Briten aber vor allem für die Enthüllung der wichtigsten Erfindung der letzten 200 Jahre. Über 4500 Hörer beteiligten sich an einer Online-Umfrage zu diesem Thema. Ausserdem enthüllt, zur Abwechslung vom US-amerikanischen populärwissenschaftlichen Onlinemagazin "How Stuff Works": die korrekte Verwendung von Lichtschwertern im Haushalt. Plus zwölf neue Monde, davon 11 in der falschen Richtung. Und der erste Schnappschuss vom neuen Microsoft-Toaster...
Lassen wir also zuerst Volkes Stimme sprechen. Die wichtigste Erfindung der letzten 200 Jahre, sagen mehr als die Hälfte der Briten, ist das Fahrrad. Na war doch klar, oder? Wie soll man denn sonst nach Hause kommen, nachts, wenn die Kneipen zumachen? Acht Prozent haben den Transistor gewählt, ebensoviele den Elektromagnetismus, sechs Prozent den Computer, vier das Internet. Das sollte die Verhältnisse wieder gerade rücken, wenn nächstes mal über schwache Wachstumszahlen in der IT-Branche gejammert wird.
Die Wissenschaftsautoren von "HowStuffWorks" haben sich den Kopf zerbrochen, um mal über ein Thema zu schreiben das die Kids *wirklich* interessiert. Zeitlos und topaktuell zugleich: das Lichtschwert, unverzichtbares Utensil eines jungen Jedis. Neben ausführlichen Sicherheitshinweisen ("If you accidentally activate the lightsaber, serious injury could result.") findet der interessierte Leser Tipps zum Gebrauch in der Selbstverteidigung (hier wird der Einsatz der "Macht" empfohlen), erhält ein Schnittbild des kristalltragenden Schwertgriffs und erfährt, wie das vielseitige Gerät in Haus und Garten von Nutzen sein kann.
Mit Hilfe der unwichtigen Erfindung Computer und einigen der grössten Teleskope auf der Erde haben Astronomen ausserdem zwölf neue Saturnmonde entdeckt. Elf davon kreisen in der falschen Richtung (Coriolis-Chaos, Mulder, übernehmen Sie!), was die Forscher schliessen lässt, diese Monde wären nicht etwa zusammen mit Saturn aus einem protoplanetaren Plasmadings entstanden, sondern müssten als aufgesammelter Weltraummüll betrachtet werden, jeweils fünf bis zehn Kilometer im Durchmesser.
In ganz anderen, viel kleineren Dimensionen denkt Microsoft, die kürzlich auf einer MTV-Party in Los Angeles die neue Xbox vorgestellt haben. Die Xbox 360, so zeigt das heimlich mit einer Handykamera geknipste Bild, stammt ganz offensichtlich entwicklungsgeschichtlich vom Toaster ab, verfügt über einen extrabreiten Schlitz für XXXL-Stullen und eine reiche Zubehörsammlung von der Webcam über Pürierstab und Saftenthafter bis zum Force-Feedback-Controller. ("If you accidentally activate the xbox, serious injury could result.") Auch dazu, da ist der Autor dieser Bootsektor-Beitrags völlig sicher, wird die BBC über kurz oder lang eine Hörerbefragung durchführen. Mit entsprechend schockierenden Ergebnissen. [fe]
Mai 9, 2005 in WeltWeitesWirrWarr | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack
04. Mai 05
Was beherrscht ein Marktbeherrscher?
Einen Monopolisten stellt man sich als beinharten und verschwiegenen Tycoon vor, der vom Herrenclub aus die Zügel fest in der Hand hat. So wie Microsoft-Topmanager Steve Ballmer? Er versprach jüngst seinen Kunden, dass "die nächste Windows-Version (Codename Longhorn, Ende 2006) gegenüber bisherigen Windows-Versionen 70 Prozent weniger oft neu gestartet werden muss". Was für ein harter Knochen. Gibt den Kunden (eventuell) zehn Jahre später, was sie von Anfang an wollten: ein stabiles Betriebssystem. Beeindruckend. Daran sollte sich VW mal ein Beispiel nehmen und ein erfolgversprechendes Design vom Konkurrenten abkupfern, durch gezielte Fehler die Abhängigkeit von Fachwerkstätten herstellen und es so lange günstig in den Markt drücken, bis alle Konkurrenten in dieser Kategorie aufgegeben haben.
Monopol-Vorbild John D. Rockefeller wäre stolz auf William Gates III., der es ebenfalls schaffte, den Zorn von US-Bundesstaaten auf sich zu ziehen. Gates ging sogar noch ein Stück weiter und globalisierte, indem er sich auch mit der EU anlegte. Das hat nicht mal Rockefeller geschafft. Er musste sogar eine scheinbare Zerschlagung seines Öl-Imperiums in Kauf nehmen.
Andererseits waren die frühen Industrie-Tycoone auch nie so empfindlich, wenn es um Konkurrenz ging - sie wurde ignoriert, gekauft, mundtot gemacht oder geschickt ausmanövriert. Das haben die Microsoft-Mannen eine Weile auch ganz gut nachgeahmt, doch jüngst tun sie sich sogar mit erstarkender Mini-Konkurrenz schwer.
Gegen das unscheinbare Lindows unterlagen sie vor Gericht, gegen den zunehmend beliebten Browser Firefox (über 50 Millionen Downloads) ist ihnen noch nichts eingefallen und der totgeglaubte Alt-Rivale Apple ist dank Altmeister Steve Jobs wieder erstarkt. Stellt einfach so bessere Produkte vor - gut, das war schon immer so - aber verkauft sie auch wie geschnitten Brot. Das war doch eigentlich die Stärke der Jungs aus Seattle. So wie das Kopieren. Das weiß auch Apple-Tiger Steve Jobs, der neulich stichelte: "Sie kopieren uns schamlos, aber nicht mal schnell".
Tja, Monopolisten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
(Ralf Müller/mk)
Mai 4, 2005 in Weichware & Nichtwelt | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

